| Sergio Gobi, Gesang. | |||
| Sergio Gobi wurde 1963 in Buenos Aires geboren. Der Tango begleitete ihn schon seit seiner Kindheit. „Mein Vater hatte daran Schuld. Damals war der Tango praktisch schon tot. Alle meine Freunde hörten Rock‘n Roll“. Seit seiner Jugend sang er hier und dort, „jedoch ohne großen Erfolg“. „Mein erstes Tangoorchester bestand aus zwei Leuten, meinem Freund, dem Bandoneonspieler Fabián Carbone und mir mit meiner Gitarre und Stimme“. Danach versuchte er sich mit anderen Tangobands, widmete sich aber schließlich der Malerei, die er studiert hatte. Der Tango hatte ihn und Buenos Aires jedoch nicht ganz verlassen. Denn er überlebte in den Milongas (Tangobällen). Dort lernte er ihn tanzen. 1998 reiste er zum ersten Mal nach Berlin und „hatte das Glück“ dort mit Coco Nelegatti zu spielen. „Berlín inspirierte mich von Neuem“. Als er nach Buenos Aires zurückkehrte, machte er Aufnahmen mit dem Gitarristen Matías Sorokin. „Eines Tages besuchten mich die Musen und ich komponierte einen Tango“. Seit Juni 2001 lebt Sergio Gobi in Berlin. Hier begleitete er ein Jahr lang als Sänger das Duo „Tango y más“. Seit März 2002 ist er das siebte Glied des Sexteto Andorinha aus Dresden. |
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